Januar 5th, 2012 by Juers
Obgleich die Türkei viele schöne Gegenden zu bieten hat, gehört Kappadokien, gelegen in der Zentraltürkei, zu den Gegenden mit den schönsten und einzigartigsten Landschaften. Weltberühmt sind die Wohnungen, die in den weichen Tuffstein vor Jahrhunderten gehauen wurden. Aber auch die heißen Quellen gehören mit zu den beliebten Attraktionen.
Eine Landschaft wie auf dem Mond
Wenn Sie Ihre Rundreisen Kappadokien buchen, werden Sie durch eine von Vulkanen geprägte Landschaft geführt, in die Menschen der Vergangenheit es auf ihre Art geschafft haben, sich einen besonderen Lebensraum zu schaffen. Neben bizarren Landschaften, gibt es üppige Weinberge zu besichtigen und das Leben in den Städten in der Mitte der Türkei vermittelt noch immer einen Hauch ihrer großen Vergangenheit. Hier gibt es zudem das traditionelle Kunsthandwerk zu bestaunen. Auch die unterirdischen Städte sollten unbedingt besichtigt werden. Doch als bleibende Erinnerungen erweisen sich vor allem die sogenannten ‘Feenkamine’, die in den Tuffstein gehauenen Behausungen, die es nur hier zu sehen gibt.
Auf einer Rundreise alles genießen
Die Rundreisen Kappadokien üben auf viele Urlauber einen besonderen Reiz aus, da man sich an der atemberaubenden Landschaft kaum satt sehen kann. Das weiche Gestein leuchtet in den unterschiedlichsten Farben von einem satten Rotton oder einem Ockergelb scheint die Farbvielfalt grenzenlos. Dabei formten Wind und Wasser spektakuläre Formen ins Gestein, wie sie nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen. Doch wo Menschen siedeln, können sogar fruchtbare Weinberge einen Weinkenner beeindrucken. Die zahlreichen Städte bieten eine ansprechende Unterhaltung und gute Möglichkeiten, sich einige Andenken aus einem ungewöhnlichsten Landstriche der Welt mitzubringen. Kappadokien zeigt sich auf einer Rundreise von seiner besten Seite.
Viele Urlauber suchen in der schönsten Zeit des Jahres etwas Besonderes und Kappadokien hinterlässt einen einzigartigen Eindruck in der Erinnerung. Der Besuch von Kappadokien bietet sowohl die Möglichkeit, zum Staunen, die Fantasie schweifen zu lassen und sich in den Städten bestens zu amüsieren. Gerade diese Vielfalt macht Kappadokien zum perfekten Urlaubsziel.
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Dezember 13th, 2011 by Juers
Um das Dörfchen Campo Blenio im Tessin in einer Tagestour zu erreichen (und auch den Rückweg noch zu schaffen!) müssen die Wanderer früh von der Hütte aufbrechen und zunächst steil bergauf steigen, und zwar in westlicher Richtung. Über die Moränen des Casinellgletschers geht es bis zum Soredapass. Dieser wird auf 2.760 m Höhe überquert. Der Abstieg vom Pass ist ebenfalls steil und nicht ganz ungefährlich, da lockeres Geröll herumliegt. Das winzige Dorf Campo Blenio, Ziel der Tour, liegt auf 1.215 m Höhe und hat ungefähr 80 Einwohner. Der Besucher hat hier – zwischen den alten Bauernhäusern – ein wenig das Gefühl, als sei hier die Zeit stehengeblieben.
Es lohnt sich, auf dem Heimweg noch in Vals Station zu machen
Wenn alle geplanten Bergtouren geschafft sind, bleibt vielleicht noch etwas Zeit für die Gemeinde Vals, die ja ohnehin auf der Strecke liegt! Vals besitzt eine 30 °C warme Thermalquelle. Ein sehr modernes Gebäude beherbergt die Therme von Vals. Nach all den schweißtreibenden Bergtouren sind vielleicht ein paar erholsame Stunden in der Therme ganz ideal! Auch das Heimatmuseum von Vals ist einen Besuch wert. Es besteht im so genannten “Gandahaus” schon seit 1947 und zeigt unter anderem Möbel und landwirtschaftliche Geräte. Die Erinnerung an die Walser wird hier lebendig gehalten.
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Oktober 3rd, 2011 by Juers
Ein Aufstieg zum 3.402 m hohen Gipfel des Rheinwaldhorns ist der Traum vieler Gäste auf der Länta-Hütte. Wenn das Wetter mitspielt, erwartet die Wanderer eine wunderschöne, jedoch anspruchsvolle Tour. Der Gipfel des Rheinwaldhorns liegt schon auf dem Territorium des Kantons Tessin. Von der Länta-Hütte aus führt der Wanderweg zunächst über die kleine Brücke auf die linke Seite des Valser Rheins und ein großes Stück an diesem Bach entlang, bis schließlich eine Moräne zu überqueren ist. Nach Erreichen des Güfergletschers muss dieser in Richtung Süden überquert werden. Nicht ganz leicht ist auch die nächste Etappe der Tour über den Grat. Dieser ist aber streckenweise mit Halteketten gesichert. Die Teilnehmer am Aufstieg sollten aber auf alle Fälle schwindelfrei und keine völligen Neulinge am Berg sein! Der wunderbare Ausblick vom höchsten Gipfel der Adula-Gruppe entschädigt reichlich für den mühevollen Aufstieg. Oben befindet sich ein romantisches Gipfelkreuz (Erinnerungsfoto nicht vergessen!) und natürlich das Gipfelbuch. Die Tour ist von der Länta-Hütte aus an einem Tag möglich, die Wanderer müssen aber sehr früh morgens aufbrechen!
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August 20th, 2011 by Juers
Sogar noch etwas höher als der Piz Jut ist das Güferhorn, nämlich 3.383 m! Wanderer und Skitourengeher können die nicht ganz leichte Tour auf das Güferhorn unternehmen, je nach Jahreszeit. Von der Hütte geht der Weg zunächst aufwärts in Richtung Furggelti, dann in südöstlicher Richtung weiter bis zu einem kleinen See. Die Güferlücke wird durchquert, danach erfolgt ein Abstieg (für die Skiläufer: eine Abfahrt) über den Güfergletscher. Im Bereich des Gletschers ist Vorsicht geboten: Tückische Eisspalten könnten durch frischen Schnee verdeckt sein und einem Touristen zum Verhängnis werden. Der Gipfel des Güferhorns wird schließlich über den Nordgrat erreicht. Der Abstieg kann über die Läntalücke erfolgen.
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Juni 6th, 2011 by Juers
Für die Besteigung des Piz Jut ist ein ganzer Tag einzukalkulieren. Nur erfahrene Bergwanderer sollten sich diesen Gipfel vornehmen! Nicht nur deshalb, weil an den Hängen auch im Sommer Schnee liegt, sondern vor allem deshalb, weil der Piz Jut einer der Gipfel ist, die nur selten überhaupt bestiegen werden. Die Chance, auf der Wanderung Leute zu treffen, ist gering. Aber vielleicht ist diese Einsamkeit auch das, was manchen Wanderer fasziniert … Die Wanderer sollten frühmorgens an der Läntahütte aufbrechen, dann das Tal überqueren. Schließlich erfolgt der Aufstieg zum Gipfel über große Firnflächen. Der Piz Jut ist 3.129 m hoch, und wer sich ins Gipfelbuch eintragen kann, darf das stolze Gefühl haben, einen “Dreitausender” bezwungen zu haben.
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Mai 19th, 2011 by Juers
Wer genügend Kondition hat, kann eine mehrstündige Wanderung von der Länta-Hütte zu einer “Nachbarhütte” unternehmen! Auf dem Weg ist die Canallücke (auf 2.839 m) zu überwinden, bevor die altehrwürdige, romantische Zapporthütte (erbaut 1872!) erreicht wird. Die Hütte gehört wie die Länta-Hütte dem Schweizer Alpen-Club (Sektion Rätia) und verfügt über 30 Schlafplätze und einen Grillplatz. Nah der Hütte finden begeisterte Kletterer eine Kletterwand an einem Abhang des Rheinquellhorns. Kletterrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade stehen den Alpinisten offen.
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April 24th, 2011 by Juers
Von der Zapporthütte aus ist die Gemeinde Hinterrhein in ungefähr zweieinhalb Stunden zu erreichen. Sie liegt auf 1.624 m Höhe und hat rund 70 Einwohner. Die Schule des Dörfchens wurde wegen der geringen Zahl der Einwohner schon vor Jahren geschlossen. Aber Gastronomie ist im Dorf vorhanden. So können die Wanderer sich ausruhen und gemütlich zu Mittag essen. Und Hinterrhein besitzt zwei Sehenswürdigkeiten, die sich kein Besucher entgehen lassen sollte. Da wäre als erstes die Dorfkirche zu nennen. Das altehrwürdige Gebäude aus dem 13. Jahrhundert besitzt einen Taufstein aus der Zeit der Walser. Die Walser (daher der Name “Vals”) waren Walliser, die im Spätmittelalter nach Graubünden kamen und sich bevorzugt in Hochtälern ansiedelten. Die zweite Sehenswürdigkeit von Hinterrhein ist die “Alte Landbrugg”, eine steinerne Brücke über den Hinterrhein. Die kunstvolle Brücke mit zwei Bögen ist 40 m lang. Sie wurde im Jahr 1693 erbaut. Besucher der Gemeinde Hinterrhein sollten daran denken, dass auf der Gemarkung der Gemeinde ein ungefähr 2,5 qkm großes Panzer- und Schießübungsgelände der Schweizer Armee liegt. Möglicherweise ist einmal ein Wanderweg gesperrt, wenn Übungen stattfinden.
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März 21st, 2011 by Juers
Eine kurze Wanderung führt von der Hütte in Richtung Süden. Am besten halten sich die Wanderer rechts des Baches und steigen bis zum Ende des Tals. Dort, ungefähr auf 2.650 m Höhe, ist der Rand des Läntagletschers erreicht. Die Tour dauert nur ungefähr eine Stunde und ist in der Wintersaison auch als einfache Skiwanderung möglich. Das Schneefeld des Gletschers bietet ein herrliches, wildromantisches Fotomotiv!
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Februar 9th, 2011 by Juers
Auf der Länta-Alp haben in früheren Zeiten Schafhirten gelebt. Als Bergwanderer die Region für sich entdeckten, wurde eine erste Hütte auf der Länta-Alp errichtet. Das war 1913. Diese Hütte fiel einer Lawine zum Opfer, so dass im Jahr 1968 ein Neubau notwendig wurde: die heute bestehende Länta-Hütte, ein kleines einladendes Haus aus Stein und Holz, das unmittelbar vor einer Felswand steht, die ihr Schutz vor Lawinenabgängen gibt. 2005 wurde die Hütte renoviert. Sie gehört dem Schweizer Alpen-Club (Sektion Bodan) und ist von Ende März bis Anfang Mai sowie zwischen Ende Juni und Mitte Oktober bewirtschaftet. Zum Übernachten stehen drei Schlafzimmer zur Verfügung, und zwar eines mit acht, eines mit neun und eines mit 16 Betten. Den Gästen werden warme und kalte Speisen angeboten. Auch Halbpension kann gebucht werden. Während der Öffnungszeit im Frühling kommen Gäste, die Skitouren unternehmen möchten, in der Sommersaison ist die Hütte für Wanderer und Bergsteiger ein idealer Standort. Ganzjährig dient die Länta-Hütte als Schutzhütte. Das bedeutet: Auch außerhalb der Saison ist ein “Winterraum” in der Hütte zugänglich. Dabei handelt es sich um ein einfach ausgestattetes Zimmer mit Heiz- und Kochmöglichkeit, in der Bergwanderer, die von Schneefällen überrascht wurden, Zuflucht finden können. Wer von der Länta-Hütte aus Touren unternimmt, kann mit etwas Glück das eine oder andere Alpentier zu Gesicht bekommen: Gämsen oder sogar Steinadler! Auch Rehe und Hirsche leben in der Region
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Januar 5th, 2011 by Juers
Der Zervreilasee ist ein interessantes Ausflugsziel! Vielleicht reicht die Zeit für eine Pause am See? Der Stausee ist rund vier Kilometer lang und verfügt über eine Gesamtfläche von 1,6 qkm. Das beeindruckende Stauwerk des Sees wurde in den 1950-er Jahren errichtet. Zu- und Abfluss des Stausees ist der Valser Rhein, der sich weit unten im Tal mit dem Vorderrhein vereinigt. Die Staumauer ist 151 m hoch. Leider mussten die Bewohner des kleinen Dörfchens Zervreila dem Stausee weichen. Das Dorf wurde überflutet! Aus Baumaterialien, die von den verlassenen Häusern des Dörfchens genommen wurden, entstand das Zervreila-Restaurant, das heute – nah beim Seeufer – Besucher des Ausflugsziels zur Rast einlädt. Fondue und andere Schweizer Spezialitäten werden hier serviert. Das Wasser des Stausees treibt die Turbinen eines Wasserkraftwerkes an. Dieses Wasserkraftwerk kann besichtigt werden. Touristen, die sich für Technik interessieren, sollten die Gelegenheit nutzen und das Wasserkraftwerk samt Stauwerk besuchen. Vom Gasthaus “Zervreila” aus führt nun eine schöne Bergwanderung zur Länta-Hütte. Zunächst folgen die Wanderer dem Weg am linken Seeufer entlang und gelangen so zur Zervreila-Kapelle, einem romantischen kleinen Bauwerk, das auf 1.985 m Höhe steht. Im Verlauf des Weges kommen die Wanderer zur Lampertsch-Alp. Die Alphütte ist von Weiden umgeben, auf denen im Sommer auch heute noch Kühe und Schafe gehalten werden. In der zwischen Mai und September bewirtschafteten Alphütte besteht die Möglichkeit zur Rast. Nun geht der Weg noch eine große Strecke am Valser Rhein entlang, vorbei an idyllischen Wasserfällen und kleinen Bächen, die in den Valser Rhein einmünden. Und dann ist die Länta-Hütte – nach einer Tour von ungefähr drei Stunden, vom Zervreilasee aus gerechnet – erreicht!
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