Wandern mit einer Kameraausrüstung

Juli 6th, 2012 by Juers

Fotografie steht hoch im Kurs. Das Angebot an modernem Kameraequipment ist groß und bietet dem Amateur fast unbegrenzte Möglichkeiten. Zudem ist eine Kameraausrüstung erschwinglich und kann durchaus outdoorfähig sein. Da liegt es nahe, auch mit Kameraausrüstung zu wandern, vorausgesetzt, man beachtet einige Regeln und hat einen tourengeeigneten Fotorucksack.

Eigene Ansprüche

Zunächst sollten Sie klären, welche Ansprüche Sie haben. Es ist ein Unterschied, ob Sie mehrtägige alpine Bergtouren planen oder eine eher gemütliche Rucksackwanderung ohne schwierige Steigungen. Ob Sie die Wüste durchqueren oder durch Wälder wandern: jede Umgebung stellt sowohl Ansprüche an die körperliche Fitness als auch an das technische Gerät. Über Gewohnheiten und Ansprüche sollten Sie sich also Gedanken machen.

Auch sollten Sie für sich klären, wie groß Ihre fotografischen Ansprüche sind. Interessieren sie sich vor allem für Tierfotografie, so stellt dies andere Anforderungen an die Ausrüstung als Landschaftsfotografie. Je besser Sie ihre Fotogewohnheiten kennen, desto größer die Freude.

Ausrüstung

Die Kamera sollte leicht und robust sein. Noch mehr als das Gehäuse steht aber die Objektivwahl im Vordergrund. Häufiger Objektivwechsel in rauer Umgebung stellt ein Risiko für Sensor und Optik dar, zudem beanspruchen Wechselobjektive viel Platz. Empfehlenswert ist ein Zoom-Objektiv (etwa 28 – 70mm), welches den Normalbrennweitenbereich umfasst und den Weitwinkelbereich abdeckt. Denken sie daran, Ersatzakkus und Ersatzspeicherkarten mitzuführen. Nichts ist frustrierender als eine volle oder defekte Speicherkarte, Sie aber den schönsten Sonnenuntergang vor sich haben.

Tasche

Wenn Sie Ihre Kameraausrüstung auf das Wesentliche reduziert haben, ist ein Kamerarucksack nicht nötig. Es genügt eine Seiten- oder Gürteltasche, die wettergeschützt und widerstandsfähig sein sollte, beim Wandern nicht behindert und einen schnellen Zugriff auf die Kamera ermöglicht. Ein Kamerarucksack ist beim Wandern also denkbar ungeeignet, zumal er das Mitführen der weiteren Wanderausrüstung einschränkt. Auf keinen Fall sollten Sie an der Qualität sparen. Reiß- und Klettverschlüsse müssen unter extremen Bedingungen funktionieren. Weitere Fächer für Kleinigkeiten sollten nicht fehlen.

Vereinigen Sie also Wandern und Kreativität! Mit einer kompakten SLR mit moderatem Zoom, Ersatz-Akkus, Speicherkarten sowie einer strapazierfähigen Tasche sind Ihren Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

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Wandertour zur Selbstfindung

Mai 25th, 2012 by Juers

Heutzutage suchen viele Menschen, einen Weg aus ihrem stressigen Alltag zu finden. Vor allem der Beruf macht es Vielen schwer, abzuschalten, sich zu entspannen. Deshalb wird es immer wichtiger, Formen zu finden, ein inneres Gleichgewicht zu erhalten. Das kann für jeden anders sein. Einigen reicht es, in Ruhe ein gutes Buch zu lesen oder intensiv Sport zu treiben. Manche suchen ihr Glück in der Meditation oder Yoga. Sehr beliebt sind inzwischen auch spirituelle Reisen. Dazu gehört natürlich auch die Wanderung auf dem Jakobsweg. Nicht erst nach Hape Kerkelings humorvoller Auseinandersetzung mit dieser Wanderung, wird die Strecke immer beliebter. Kein Wunder, das tagelange Laufen und der religiöse Hintergrund bringen die Menschen zum Nachdenken. Schon seit Jahrhunderten pilgern die Menschen auf diesem Weg zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela. Ein Bekannter, kam von dieser Reise zurück und verkaufte danach all das, was er bis dahin dachte, das ihn glücklich machen und vor allem entspannen würde. Seine über Jahre erworbene DVD-Sammlung landete bei http:www.musicmagpie.de, sein Auto verkaufte er an einen Freund, andere Wertgegenstände landeten bei Auktionen. Als er so einiges an Geld zusammen hatte, beschloss er weniger zu arbeiten. Er stellte fest, dass er immer sehr viel gearbeitet hatte, um sich dann Dinge kaufen zu können, die für sein Glück und seine Ruhe sorgen sollten. Nach der Wanderung stellte wusste er, dass für ihn das größte Glück, die Zeit ist. Zeit zu haben, um die Natur, die Umgebung und die Mitmenschen zu erleben.

Natürlich muss es nicht eine Wanderung auf dem Jakobsweg. Jeder Aufenthalt in der Natur, ohne Stress und mit Muße kann diese Freude bereiten.

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Das Kind auf den Rücken, und auf geht’s!

April 30th, 2012 by Juers

Ein Ausflug ohne das Baby kommt für viele Eltern nicht in Frage. Doch das Baby einfach auf dem Arm zu tragen ist nicht wirklich empfehlenswert und angenehm. Deshalb haben junge Eltern die Möglichkeit das Baby mit einer Trage auf dem Rücken zu tragen. Eine Kindertrage erweist sich bei Wanderungen als richtiger Wunderhelfer. Doch nicht nur hier, sondern auch bei langen Spaziergängen, beim Einkaufsbummel oder auf Reisen, also immer dann wann das Kind mitgenommen werden soll, aber der Kinderwagen unpraktisch ist, so geht das nur mit einer Kindertrage wie z.B. der VAUDE Jolly. Natürlich gibt es auch andere Modelle je nach Geldbeutel.

Natürlich ist auch bei der Kindertrage Sicherheit äußerst wichtig. Schnallen und Gurte sind deshalb ein Muss bei der Befestigung. Damit sich der kleine Spatz auch wohl fühlt, gehören auch eine weiche Sitzfläche, Rücken- und Seitenpolster die weder zwicken noch drücken zur Grundausstattung einer geeigneten Trage. Die Kindertrage muss aber auch für den Träger angenehm sein, weshalb die Gurte ebenfalls sehr bequem und weich sein müssen. Baby- und Kindertragen sind für aktive Eltern eine besonders tolle Erfindung. Sie machen es möglich, dass auch das Kleinkind strahlt und glücklich neben dem Gipfelkreuz steht. Selbst wenn das Körpergewicht des Kindes schon etwas höher ist, können diese körperschonend in der Trage mitgenommen werden. Damit Eltern nicht zusätzlich durch das Gewicht der Kindertrage belastet werden, sollte diese eine Leichtbauweise haben.

Selbstverständlich muss beim Kauf einer Kindertrage neben dem hohen Tragekomfort auch auf hochwertige Qualität, leichte Handhabung und individuell einstellbare Träger geachtet werden. Natürlich spielt auch die Optik ein Rolle, weshalb im Handel verschiedene Modelle und Farben erhältlich sind. Besonders bequem sind Tragen mit einer sogenannten Panorama-Position. Hierin hat das Kind einen abwechslungsreichen Rundumblick und Langeweile kommt erst gar nicht auf.

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Wunderschönes Kappadokien

Januar 5th, 2012 by Juers

Obgleich die Türkei viele schöne Gegenden zu bieten hat, gehört Kappadokien, gelegen  in der Zentraltürkei, zu den Gegenden mit den schönsten und einzigartigsten Landschaften. Weltberühmt sind die Wohnungen, die in den weichen Tuffstein vor Jahrhunderten gehauen wurden. Aber auch die heißen Quellen gehören mit zu den beliebten Attraktionen.

Eine Landschaft wie auf dem Mond

Wenn Sie Ihre Rundreisen Kappadokien buchen, werden Sie durch eine von Vulkanen geprägte Landschaft geführt, in die Menschen der Vergangenheit es auf ihre Art geschafft haben, sich einen besonderen Lebensraum zu schaffen. Neben bizarren Landschaften, gibt es üppige Weinberge zu besichtigen und das Leben in den Städten in der Mitte der Türkei vermittelt noch immer einen Hauch ihrer großen Vergangenheit. Hier gibt es zudem das traditionelle Kunsthandwerk zu bestaunen. Auch die unterirdischen Städte sollten unbedingt besichtigt werden. Doch als bleibende Erinnerungen erweisen sich vor allem die sogenannten ‘Feenkamine’, die in den Tuffstein gehauenen Behausungen, die es nur hier zu sehen gibt.

Auf einer Rundreise alles genießen

Die Rundreisen Kappadokien üben auf viele Urlauber einen besonderen Reiz aus, da man sich an der atemberaubenden Landschaft kaum satt sehen kann. Das weiche Gestein leuchtet in den unterschiedlichsten Farben von einem satten Rotton oder einem Ockergelb scheint die Farbvielfalt grenzenlos. Dabei formten Wind und Wasser spektakuläre Formen ins Gestein, wie sie nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen. Doch wo Menschen siedeln, können sogar fruchtbare Weinberge einen Weinkenner beeindrucken. Die zahlreichen Städte bieten eine ansprechende Unterhaltung und gute Möglichkeiten, sich einige Andenken aus einem ungewöhnlichsten Landstriche der Welt mitzubringen. Kappadokien zeigt sich auf einer Rundreise von seiner besten Seite.

Viele Urlauber suchen in der schönsten Zeit des Jahres etwas Besonderes und Kappadokien hinterlässt einen einzigartigen Eindruck in der Erinnerung. Der Besuch von Kappadokien bietet sowohl die Möglichkeit, zum Staunen, die Fantasie schweifen zu lassen und sich in den Städten bestens zu amüsieren. Gerade diese Vielfalt macht Kappadokien zum perfekten Urlaubsziel.

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Über den Soreda-Pass ins Tessin

Dezember 13th, 2011 by Juers

Um das Dörfchen Campo Blenio im Tessin in einer Tagestour zu erreichen (und auch den Rückweg noch zu schaffen!) müssen die Wanderer früh von der Hütte aufbrechen und zunächst steil bergauf steigen, und zwar in westlicher Richtung. Über die Moränen des Casinellgletschers geht es bis zum Soredapass. Dieser wird auf 2.760 m Höhe überquert. Der Abstieg vom Pass ist ebenfalls steil und nicht ganz ungefährlich, da lockeres Geröll herumliegt. Das winzige Dorf Campo Blenio, Ziel der Tour, liegt auf 1.215 m Höhe und hat ungefähr 80 Einwohner. Der Besucher hat hier – zwischen den alten Bauernhäusern – ein wenig das Gefühl, als sei hier die Zeit stehengeblieben.

Es lohnt sich, auf dem Heimweg noch in Vals Station zu machen

Wenn alle geplanten Bergtouren geschafft sind, bleibt vielleicht noch etwas Zeit für die Gemeinde Vals, die ja ohnehin auf der Strecke liegt! Vals besitzt eine 30 °C warme Thermalquelle. Ein sehr modernes Gebäude beherbergt die Therme von Vals. Nach all den schweißtreibenden Bergtouren sind vielleicht ein paar erholsame Stunden in der Therme ganz ideal! Auch das Heimatmuseum von Vals ist einen Besuch wert. Es besteht im so genannten “Gandahaus” schon seit 1947 und zeigt unter anderem Möbel und landwirtschaftliche Geräte. Die Erinnerung an die Walser wird hier lebendig gehalten.

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Das Rheinwaldhorn, der höchste Gipfel der Adula-Gruppe

Oktober 3rd, 2011 by Juers

Ein Aufstieg zum 3.402 m hohen Gipfel des Rheinwaldhorns ist der Traum vieler Gäste auf der Länta-Hütte. Wenn das Wetter mitspielt, erwartet die Wanderer eine wunderschöne, jedoch anspruchsvolle Tour. Der Gipfel des Rheinwaldhorns liegt schon auf dem Territorium des Kantons Tessin. Von der Länta-Hütte aus führt der Wanderweg zunächst über die kleine Brücke auf die linke Seite des Valser Rheins und ein großes Stück an diesem Bach entlang, bis schließlich eine Moräne zu überqueren ist. Nach Erreichen des Güfergletschers muss dieser in Richtung Süden überquert werden. Nicht ganz leicht ist auch die nächste Etappe der Tour über den Grat. Dieser ist aber streckenweise mit Halteketten gesichert. Die Teilnehmer am Aufstieg sollten aber auf alle Fälle schwindelfrei und keine völligen Neulinge am Berg sein! Der wunderbare Ausblick vom höchsten Gipfel der Adula-Gruppe entschädigt reichlich für den mühevollen Aufstieg. Oben befindet sich ein romantisches Gipfelkreuz (Erinnerungsfoto nicht vergessen!) und natürlich das Gipfelbuch. Die Tour ist von der Länta-Hütte aus an einem Tag möglich, die Wanderer müssen aber sehr früh morgens aufbrechen!

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Wanderung oder Skitour zum Güferhorn

August 20th, 2011 by Juers

Sogar noch etwas höher als der Piz Jut ist das Güferhorn, nämlich 3.383 m! Wanderer und Skitourengeher können die nicht ganz leichte Tour auf das Güferhorn unternehmen, je nach Jahreszeit. Von der Hütte geht der Weg zunächst aufwärts in Richtung Furggelti, dann in südöstlicher Richtung weiter bis zu einem kleinen See. Die Güferlücke wird durchquert, danach erfolgt ein Abstieg (für die Skiläufer: eine Abfahrt) über den Güfergletscher. Im Bereich des Gletschers ist Vorsicht geboten: Tückische Eisspalten könnten durch frischen Schnee verdeckt sein und einem Touristen zum Verhängnis werden. Der Gipfel des Güferhorns wird schließlich über den Nordgrat erreicht. Der Abstieg kann über die Läntalücke erfolgen.

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Ein einsamer Gipfel: der Piz Jut

Juni 6th, 2011 by Juers

Für die Besteigung des Piz Jut ist ein ganzer Tag einzukalkulieren. Nur erfahrene Bergwanderer sollten sich diesen Gipfel vornehmen! Nicht nur deshalb, weil an den Hängen auch im Sommer Schnee liegt, sondern vor allem deshalb, weil der Piz Jut einer der Gipfel ist, die nur selten überhaupt bestiegen werden. Die Chance, auf der Wanderung Leute zu treffen, ist gering. Aber vielleicht ist diese Einsamkeit auch das, was manchen Wanderer fasziniert … Die Wanderer sollten frühmorgens an der Läntahütte aufbrechen, dann das Tal überqueren. Schließlich erfolgt der Aufstieg zum Gipfel über große Firnflächen. Der Piz Jut ist 3.129 m hoch, und wer sich ins Gipfelbuch eintragen kann, darf das stolze Gefühl haben, einen “Dreitausender” bezwungen zu haben.

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Von einer Hütte zur anderen: Tour zur Zapporthütte

Mai 19th, 2011 by Juers

Wer genügend Kondition hat, kann eine mehrstündige Wanderung von der Länta-Hütte zu einer “Nachbarhütte” unternehmen! Auf dem Weg ist die Canallücke (auf 2.839 m) zu überwinden, bevor die altehrwürdige, romantische Zapporthütte (erbaut 1872!) erreicht wird. Die Hütte gehört wie die Länta-Hütte dem Schweizer Alpen-Club (Sektion Rätia) und verfügt über 30 Schlafplätze und einen Grillplatz. Nah der Hütte finden begeisterte Kletterer eine Kletterwand an einem Abhang des Rheinquellhorns. Kletterrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade stehen den Alpinisten offen.

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Von der Zapporthütte nach Hinterrhein

April 24th, 2011 by Juers

Von der Zapporthütte aus ist die Gemeinde Hinterrhein in ungefähr zweieinhalb Stunden zu erreichen. Sie liegt auf 1.624 m Höhe und hat rund 70 Einwohner. Die Schule des Dörfchens wurde wegen der geringen Zahl der Einwohner schon vor Jahren geschlossen. Aber Gastronomie ist im Dorf vorhanden. So können die Wanderer sich ausruhen und gemütlich zu Mittag essen. Und Hinterrhein besitzt zwei Sehenswürdigkeiten, die sich kein Besucher entgehen lassen sollte. Da wäre als erstes die Dorfkirche zu nennen. Das altehrwürdige Gebäude aus dem 13. Jahrhundert besitzt einen Taufstein aus der Zeit der Walser. Die Walser (daher der Name “Vals”) waren Walliser, die im Spätmittelalter nach Graubünden kamen und sich bevorzugt in Hochtälern ansiedelten. Die zweite Sehenswürdigkeit von Hinterrhein ist die “Alte Landbrugg”, eine steinerne Brücke über den Hinterrhein. Die kunstvolle Brücke mit zwei Bögen ist 40 m lang. Sie wurde im Jahr 1693 erbaut. Besucher der Gemeinde Hinterrhein sollten daran denken, dass auf der Gemarkung der Gemeinde ein ungefähr 2,5 qkm großes Panzer- und Schießübungsgelände der Schweizer Armee liegt. Möglicherweise ist einmal ein Wanderweg gesperrt, wenn Übungen stattfinden.

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