Der Weg zur Länta-Hütte – zweite Etappe: Aufstieg vom Zervreilasee zum Ziel

Januar 5th, 2011 by Juers

Der Zervreilasee ist ein interessantes Ausflugsziel! Vielleicht reicht die Zeit für eine Pause am See? Der Stausee ist rund vier Kilometer lang und verfügt über eine Gesamtfläche von 1,6 qkm. Das beeindruckende Stauwerk des Sees wurde in den 1950-er Jahren errichtet. Zu- und Abfluss des Stausees ist der Valser Rhein, der sich weit unten im Tal mit dem Vorderrhein vereinigt. Die Staumauer ist 151 m hoch. Leider mussten die Bewohner des kleinen Dörfchens Zervreila dem Stausee weichen. Das Dorf wurde überflutet! Aus Baumaterialien, die von den verlassenen Häusern des Dörfchens genommen wurden, entstand das Zervreila-Restaurant, das heute – nah beim Seeufer – Besucher des Ausflugsziels zur Rast einlädt. Fondue und andere Schweizer Spezialitäten werden hier serviert. Das Wasser des Stausees treibt die Turbinen eines Wasserkraftwerkes an. Dieses Wasserkraftwerk kann besichtigt werden. Touristen, die sich für Technik interessieren, sollten die Gelegenheit nutzen und das Wasserkraftwerk samt Stauwerk besuchen. Vom Gasthaus “Zervreila” aus führt nun eine schöne Bergwanderung zur Länta-Hütte. Zunächst folgen die Wanderer dem Weg am linken Seeufer entlang und gelangen so zur Zervreila-Kapelle, einem romantischen kleinen Bauwerk, das auf 1.985 m Höhe steht. Im Verlauf des Weges kommen die Wanderer zur Lampertsch-Alp. Die Alphütte ist von Weiden umgeben, auf denen im Sommer auch heute noch Kühe und Schafe gehalten werden. In der zwischen Mai und September bewirtschafteten Alphütte besteht die Möglichkeit zur Rast. Nun geht der Weg noch eine große Strecke am Valser Rhein entlang, vorbei an idyllischen Wasserfällen und kleinen Bächen, die in den Valser Rhein einmünden. Und dann ist die Länta-Hütte – nach einer Tour von ungefähr drei Stunden, vom Zervreilasee aus gerechnet – erreicht!

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