Gastfreundschaft auf 2.090 m Höhe

Februar 9th, 2011 by Juers

Auf der Länta-Alp haben in früheren Zeiten Schafhirten gelebt. Als Bergwanderer die Region für sich entdeckten, wurde eine erste Hütte auf der Länta-Alp errichtet. Das war 1913. Diese Hütte fiel einer Lawine zum Opfer, so dass im Jahr 1968 ein Neubau notwendig wurde: die heute bestehende Länta-Hütte, ein kleines einladendes Haus aus Stein und Holz, das unmittelbar vor einer Felswand steht, die ihr Schutz vor Lawinenabgängen gibt. 2005 wurde die Hütte renoviert. Sie gehört dem Schweizer Alpen-Club (Sektion Bodan) und ist von Ende März bis Anfang Mai sowie zwischen Ende Juni und Mitte Oktober bewirtschaftet. Zum Übernachten stehen drei Schlafzimmer zur Verfügung, und zwar eines mit acht, eines mit neun und eines mit 16 Betten. Den Gästen werden warme und kalte Speisen angeboten. Auch Halbpension kann gebucht werden. Während der Öffnungszeit im Frühling kommen Gäste, die Skitouren unternehmen möchten, in der Sommersaison ist die Hütte für Wanderer und Bergsteiger ein idealer Standort. Ganzjährig dient die Länta-Hütte als Schutzhütte. Das bedeutet: Auch außerhalb der Saison ist ein “Winterraum” in der Hütte zugänglich. Dabei handelt es sich um ein einfach ausgestattetes Zimmer mit Heiz- und Kochmöglichkeit, in der Bergwanderer, die von Schneefällen überrascht wurden, Zuflucht finden können. Wer von der Länta-Hütte aus Touren unternimmt, kann mit etwas Glück das eine oder andere Alpentier zu Gesicht bekommen: Gämsen oder sogar Steinadler! Auch Rehe und Hirsche leben in der Region

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